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photo by: Corinna Nogatphoto by: Corinna NogatNils-Christopher – Musik mit einer ganz besonderen Anziehungskraft

 

Musik, die einen sofort einnimmt – nein regelrecht vom ersten Ton an gefangen nimmt! Wenn man den Drang verspürt, einfach zuhören zu müssen, dann kann man sich sicher sein, einen Musikjuwel für sich entdeckt zu haben.

Die Rede ist von Nils-Christopher, der im Sommer 2006 sein Studium für Jazz-Gesang begann und im Zuge dessen, den musikalischen Input regelrecht wie ein trockener Schwamm in sich aufsaugte. Die verschiedensten Einflüsse des Jazz, gepaart mit einer Prise Singer-Songwriter Attitüde reiften über die Jahre zu einem eigenen Stil. Die gelungene Symbiose aus Jazz und Pop lässt aufhorchen. 2012 erschien das Debüt „We can be“ auf dem Label Double Moon im Rahmen der JAZZthing „Next Generation“ Reihe und überzeugte auf der ganzen Linie und das Talent erntete jede Menge Zuspruch der Fachpresse.  Zu Recht: Schöne Melodiebögen treffen auf durchdachte Songstrukturen. Jazz trifft Pop der hier und da groovt und ab und an auch mal rockt! Hervorzuheben ist die warme und weiche Stimme des Sängers und Gitarristen, mit der er sich in seinen Songs über das Leben und die Liebe auf angenehmste Weise mitteilt.

Nach zahlreichen Konzerten festigte sich ein richtiges Bandgefüge, das „Nils-Christopher Trio“ mit Johannes Nebel (Bass), Philipp Klahn (Drums) und natürlich dem Mastermind himself Nils-Christopher (Gesang und Gitarre). Aber auch stilistisch trat eine schleichende Veränderung ein. Während „We can be“ weitestgehend am Klavier entstand, lag der Fokus im aktuellen Songwriting auf der Gitarre. Somit entfernte sich der Bandleader von seinen Jazzeinflüssen und kehrt zu seinen ursprünglichen Wurzeln zurück. Ende 2016 veröffentliche der Sänger und Songschreiber sein mit Spannung erwartetes Zweitwerk „Need to move at last“ (auf Funk Bunker Records erschienen).  Der musikalische Richtungswechsel tut der Interpretation gut, da der Sound an Wärme und Intimität gewonnen hat. Durch das Zusammenspiel von Gitarre, Kontrabass und Cajon-Schlagzeug, das hier und da mit einigen Keys und Synths angereichert wird, wirkt der Klang des Trios geerdet! Dennoch bereitet Nils-Christopher den Schubladendenkern abermals Schwierigkeiten, da es weder ein reines Popalbum noch ein typisches Singer-Songwriter Output geworden ist.

Gut so! Solange seine Musik die Herzen der Zuhörer erreicht, hat der Wittener Songschreiber alles richtig gemacht! Wir dürfen gespannt sein, welche musikalischen Überraschungen er noch für uns bereithalten wird….

 

Discografie:

"We can be" (2012)

"Need to move at last" (2016)